Adventskonzert 1000 Sterne

Adventskonzert in der Evangelischen Stadtkirche

Eine Sternstunde der Chormusik

Bericht von Christoph Ziechaus im Schwarzwälder Boten vom 18.12.2019:

Die Besucher in der voll besetzten Kirche erlebten sicher eine Sternstunde der Chormusik in der Adventszeit in Schramberg. Pfarrerin Martina Schlagenhauf wünschte den Besuchern eine Einstimmung in Ruhe und Besinnung mit den verschiedenen Formationen der Chorgemeinschaft.

Nach den Variationen über Tochter Zion mit Peter Hastedt an der Orgel eröffnete der Gemischte Chor mit der "stillsten Zeit" von Lorenz Maierhofer das Programm. Es folgte ein Höhepunkt des Abends mit dem Ave Maria, zu dem die Schülerin Salome Huschenbeth ein glasklares Solo von der Kanzel singen durfte. Da schwebte der deutliche Kontrast zu den dunklen Stimmen des Männerchors zu "Vor langer Zeit in Bethlehem" und dem russischen "Jubilate" im Kirchenschiff.

Ein ukrainisches Weihnachtslied und das "Christmas Lullaby" sang der Projektchor vor einem weiteren Stück mit der Orgel, die seit fünf Jahren die Kirchenmusik in der Stadtkirche begleitet. Mit seinem eigenen Gedicht hatte Willi Kuhn "die Tann’ zur Weihnachtszeit geadelt, die noach Dreikönig blos no nadelt".

Der Jugendchor der Musikschule mit fünf Mädchen und einem Jungen sang in den höchsten Tönen "A Child’s Prayer" und "Heal the World" von Michael Jackson, an der Violine begleitet von Sina Spitz. Der kleine Chor verschlankte sich zum Trio Emelva, das mit "You’ll never Walk Alone" von Oscar Hammerstein eine der bekanntesten Fußball-Hymnen vortrug, hier aber sehr fein auf die hellen Stimmen eingestellt.

Einen beschwingten Abschluss stimmte der "Confetti Chor & More" an. Rhythmisch kam der Abschiedsgruß "Hambani Kahle" der Zulu, bei dem die Sänger ihren Spaß nicht verbergen wollten und beim "Holly Jolly Christmas" setzte der Chor die Betonung auf das lustige, das "jolly" Weihnachten. Mit Jerusalem feierten die Chöre gemeinsam die heil’ge Stadt und zu "Herbei, o ihr Gläub’gen" waren die Sangesfreudigen aus dem Publikum zu hören.

Die Chöre hatte Claudia Habermann geleitet und auch viele der Stücke arrangiert. Für den begeisterten Beifall dankte Vorsitzender Thomas Brugger, der sich über den Konzertauftritt aller Chöre freute, die damit eine tolle Atmosphäre in der Kirche schaffen und erleben konnten.

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